Social Media für Autor*innen - 9 effektive Tipps

Social Media ist voll von begeisterten Leserinnen und Lesern, weshalb auch immer mehr Autorinnen und Autoren dort aktiv sind. Es ist eine tolle Möglichkeit, Bücher zu bewerben und Kontakte zu Fans aufzubauen. Sie kennen sich mit Social Media nicht aus und wissen nicht, wo Sie anfangen sollen? Dieser Artikel wird Ihnen dabei helfen! Und Sie werden sehen: Social Media kann viel Spaß machen!

Inhaltsverzeichnis

Tipp 1: Finden Sie die richtige Plattform

Facebook ist vor allem beliebt bei Menschen ab 40. Bei Instagram ist die Zielgruppe im Schnitt deutlich jünger. Twitter ist ein Mittelding. Ein weiterer Unterschied ist, dass Instagram vor allem auf Fotos und Videos basiert, während Twitter vor allem Textnachrichten nutzen. Hier ist Facebook das Mittelding. Am Ende müssen Sie einfach ausprobieren, welche Plattform Ihnen am meisten liegt.

Tipp 2: Bauen Sie sich ein Netzwerk auf

Nutzen Sie Social Media nicht nur, um etwas zu erzählen, sondern gehen Sie auch aktiv auf andere zu und kommentieren deren Beiträge. Fokussieren Sie sich dabei nicht auf potenzielle Kund*innen, sondern auch auf Kolleg*innen. Mit anderen Worten: Bauen Sie sich ein Netzwerk aus Autorinnen und Autoren auf – langfristig wird es sich lohnen!

Tipp 3: Fotos und Videos sind besser als Text

User haben keine Zeit, das bedeutet: Überzeugen Sie schnell und überzeugen Sie emotional. Beides gelingt am besten mit Bildern. Sie sind im Social-Media-Marketing das, was man im Schokoladen-Regal die Sorte Alpenmilch nennen würde: Sie funktionieren immer und werden niemals aus der Mode kommen. Doch aufgepasst! Ein Bild ist nicht gleich ein Bild. Auf den verschiedenen Kanälen gibt es einiges zu berücksichtigen.
Wir wissen es alle: Das Katzenbaby mit den großen Kulleraugen funktioniert immer. Warum? Ganz einfach. Weil es Emotionen weckt! Sie sollten sich stets fragen, welche Emotionen Sie bei Ihren Fans ansprechen möchten. Am besten funktioniert es, Ihre Fans zum Staunen zu bringen, sie zu unterhalten und zu inspirieren oder vielleicht auch einmal ein kontroverses Thema anzusprechen. Überlegen Sie, wie Sie starke Bilder für Ihre Thematik verwenden können. Selbstverständlich sollte in jedem Post ein Zusammenhang zwischen dem Bild und ihrem Thema erkennbar sein, aber mit ein wenig kreativer Energie können Sie hier auch ruhig mal etwas weiter ausholen.
Natürlich ist es wichtig, sich darüber zu informieren, wie Social-Media-Beiträge funktionieren. Allerdings ist jeder Fan unterschiedlich. Probieren Sie daher am besten selbst aus, was Ihre Fans begeistert! Ist es ein Portrait-Foto oder eher ein Bild mit einem Spruch, das die meisten Interaktionen hervorruft? Zu welchen Tageszeiten sind Ihre Fans am besten erreichbar? Was sind die Interessen Ihrer Follower? Versuchen Sie herauszufinden, wie Sie Ihre Fangemeinde am besten überzeugen können und lernen Sie diese nach und nach kennen. Das dauert zwar ein wenig, lohnt sich aber unheimlich.

gemeinsam tippen

Tipp 4: Machen Sie nicht nur Werbung

“Mein Buch ist toll, Ihr müsst es kaufen!”, wird nicht funktionieren. Von diesen Werbebeiträgen gibt es auf Social Media mehr als genug. Erzählen Sie lieber etwas über sich und und über Ihr Autor*innenleben.

Tipp 5: Nutzen Sie Hashtags

Hashtags sind Schlagwörter, die dazu dienen, Ihren Beitrag für andere besser auffindbar zu machen. Alle Buchstaben und Zahlen, die direkt nach der Raute ‘#’ folgen, gehören zum Hashtag (z. B. #SelfPublishing). Sonderzeichen hingen unterbrechen bzw. beenden einen Hashtag (z. B. #Self-Publishing. Hier würde nur ‘Self’ verlinkt werden). Die Groß- oder Kleinschreibung von Wörtern findet in der Suche keine Beachtung, hilft aber beim Lesen und Entziffern des Hashtags. Twitter, Facebook & Co. verlinken Hashtags automatisch, sodass Sie beim Klicken des Links eine Liste aller (aktueller) Beiträge mit dem verwendeten Hashtag angezeigt bekommen.

Vor allem im englischsprachigen Raum haben sich über die Jahre viele Hashtags für Autoren etabliert. Diese werden vornehmlich auf Twitter, dem “Ursprungsland des Hashtags”, verwendet. So gibt es Hashtags für die verschiedenen Genres, zum Vernetzen mit anderen Autoren und Lesern sowie Brancheninformationen. Aus einzelnen Hashtags haben sich zudem regelmäßige, meist wöchentlich stattfindende Twitter-Chats entwickelt, z. B. sonntags 21-22 Uhr MEZ unter #writechat rund um das Thema Schreiben.

Für deutsche Autorinnen und Autoren empfehlen wir zum Beispiel: #selfpublishing, #ebook, #Buch, #Buchtipp, #Leseprobe, #schreiben, #Schreibtipp, #Autor, #Roman, #Krimi, #Kurzgeschichte, #Bestseller, #Buchmesse, #Lesung, #Autoreninterview, #indieautoren, #Fanfiktion

Tipp 6: Bleiben Sie authentisch und haben Sie Spaß

Das mag wie ein oberflächlicher Standardtipp klingen, doch viele begehen genau diesen Fehler: Sie verstellen sich und die Authentizität geht verloren. Nutzer*innen merken sowas sofort. Finden Sie heraus, was Ihnen Spaß macht. Wenn Sie keinen Spaß an Social Media finden, wird es dir schwerfallen, es langfristig aufrechtzuerhalten.

Tipp 7: Nutzen Sie einen Redaktionsplan

Vor dem Erstellen eines Redaktionsplans steht die Entscheidung, welche Social Media-Kanäle bespielt werden sollen und welche Strategie dahinter steht. Erst, wenn Sie festgelegt haben, wen Sie ansprechen möchten und welche Ziele Sie damit verfolgen, können Sie die passenden Inhalte formulieren und Ihren Redaktionsplan damit füllen. Achten Sie auf eine ausgewogene Themenvielfalt und eine angemessene Frequenz Ihrer Beiträge.

Arbeitsplatz mit Laptop

Es gibt für den Aufbau eines Social Media-Redaktionsplans kein Nonplusultra. Zwar finden Sie im Internet mit dem Suchbegriff “Social Media Redaktionsplan” zahlreiche Vorlagen als kostenfreie Downloads, doch oft fällt das Arbeiten mit einem individuellen Redaktionsplan leichter. Strukturieren Sie diesen so, dass Sie persönlich gut damit zurechtkommen. Achten Sie auf eindeutige Formulierungen und Übersichtlichkeit. Am besten eignet sich ein tabellarischer Aufbau mit Wochentagen, denen Sie Themen zuordnen, ähnlich einem Kalender. Wenn gewünscht, ergänzen Sie auch konkrete Uhrzeiten. Insofern Sie keinen Redaktionsplan pro Kanal anlegen, sondern mehrere Social Media-Profile in einem Dokument planen, kennzeichnen Sie, wo genau der jeweilige Beitrag veröffentlicht werden soll.

Entscheiden Sie selbst, ob Themen und Stichwörter ausreichen oder ob Sie Ihre Posts, Tweets usw. lieber vorformulieren. Ergänzen Sie Ihre Einträge mit relevanten Hyperlinks oder Links zu Dateien wie bspw. Fotos oder Grafiken, die Sie an diesem Tag veröffentlichen möchten. Lassen Sie auch Raum für Notizen und Ideen. Nützlich im Redaktionsplan sind Daten bestimmter Kampagnen und Events, z.B. Jubiläen, Feiertage, Aktionen oder Gewinnspiele. Solche Informationen helfen Ihnen bei der Themenfindung in Ihrer Redaktionsplanung. Welche Themen sich für welche Wochentage und Uhrzeiten eignen, finden Sie am besten durch Learning by Doing heraus. Testen Sie verschiedene Contentarten – Fotos, Dialogthemen, Posts mit Linkvorschau oder ohne, Videos etc. – und Uhrzeiten.

Tipp 8: Nutzen Sie ein professionelles Autorenprofil

Stellen Sie ein Bild von sich als Profilbild ein. Wenn die Nutzer*innen ein Gesicht sehen, werden sie sich schneller mit Ihnen identifizieren und Ihnenmit höherer Wahrscheinlichkeit folgen. Noch ein Tipp: Nutzen Sie ein professionelles Autor*innenfoto statt eines Alltagsbildes. Auch Ihr Beschreibungstext sollte aussagekräftig sein, damit Nutzer*innen auf den ersten Blick erkennen, wer Sie sind und was Sie interessiert.

Tipp 9: Gehen Sie souverän mit Kritik um

Ob gerechtfertigt oder nicht, Online-Kritik wird sich aufgrund zunehmender Nutzerzahlen in den Social Media-Kanälen weiter häufen. Sie ist einfach und schnell auszuführen und verbreitet sich rasant. Wichtig ist es, in jedem Fall ruhig und positiv zu bleiben. Nehmen Sie Ihre Fans ernst und seien Sie für konstruktive Kritik offen. Antworten Sie zeitnah und ehrlich. Übernehmen Sie Verantwortung, indem Sie sich Fehler eingestehen. Suchen Sie gemeinsam nach einer Lösung des Problems und schon bald wird die Kritik in Vergessenheit geraten.

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