Die Feministische Buchwoche 2026
Vom 18. bis 26. April 2026 feiert die Feministische Buchwoche wieder Autorinnen und ihre Werke, um mehr Sichtbarkeit für Gleichberechtigung in der Verlagsbranche zu schaffen. Hier findest du alles, was du zur FemBuWo 2026 wissen musst.
Was ist die Feministische Buchwoche?
Anlässlich der Ergebnisse der Pilotstudie „Sichtbarkeit von Frauen in Medien und im Literaturbetrieb“ im Rahmen des Forschungsprojekts Frauenzählen rief der Verein BücherFrauen die Feministische Buchwoche (FemBuWo) ins Leben. Die Studie zeigte, dass vor allem Bücher männlicher Autoren rezensiert und besprochen werden. Besonders in den als intellektuell oder „maskulin“ geltenden Genres wie Sachbuch und Kriminalliteratur dominieren Männer sowohl als Autoren als auch als Kritiker.
Die FemBuWo setzt sich gezielt dafür ein, diesem anhaltenden Trend entgegenzuwirken, die Werke von Autorinnen sichtbarer zu machen und auf Gleichstellungsthemen in der Buchbranche aufmerksam zu machen. Seit 2023 finden im Rahmen der FemBuWo zahlreiche Lesungen, Podiumsdiskussionen und Veranstaltungen zu Frauengeschichte und Diversität in der Buchbranche statt.
Wer sind die BücherFrauen?
Die BücherFrauen sind ein 1990 von Frauen gegründetes Netzwerk, das sich für Geschlechtergerechtigkeit in der Buchbranche einsetzt – denn „Die Branche ist weiblich“. Ob im Buchhandel, in Verlagen oder Agenturen: Die Organisation engagiert sich in allen Arbeitsbereichen rund ums Buch, um Frauen zu vernetzen, den Austausch zu fördern und ihre Sichtbarkeit zu stärken.
Die Feministische Buchwoche 2026
📆 Vom 18. bis 26. April 2026 erwarten Leser:innen bundesweit verschiedene Veranstaltungen mit Autorinnen, Verlegerinnen und vielen weiteren weiblichen Stimmen aus der Buchbranche. Alle vorläufigen Termine der Feministischen Buchwoche findest du hier:
- 18. April
Der Auftakt der Feministischen Buchwoche wird dieses Jahr am 18. April um 15 Uhr im Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel gefeiert. - 19. April Valery Tscheplanowa liest aus ihrem Roman „Das Pferd im Brunnen“, Kassel
- 20. April Die „Frau als Mensch“ zwischen Comic und Gesellschaft: ein Abend mit Ulli Lust, Berlin
- 20. April Ab ins Dichterhaus – Lernt die Kasseler Schriftstellerin Christine Brückner kennen , Kassel
- 22. April Kasseler Realistinnen neu ediert: Sophie Junghans’ „Die Amerikanerin“ und Charlotte von Hünerbeins „Eigenart“, Kassel
- 26. April Jolán Földes: „Die Straße der fischenden Katze“, Lübeck
Die vierte Ausgabe der Feministischen Buchwoche 2026 findet um den Welttag des Buches herum statt. Das Rahmenprogramm beinhaltet Lesungen, Podiumsdiskussionen und Vorträge, die sich mit Feminismus, Diversität und der Präsenz von Frauen in der Literaturbranche auseinandersetzen.
Veranstaltungen hierzu werden von den 15 Regionalgruppen, die in verschiedenen Städten in ganz Deutschland verteilt tätig sind, organisiert. Zusätzlich zu den Events vor Ort, werden online auch Einblicke in die FemBuWo in den sozialen Medien unter den Hashtags #FemBuWo26 bzw. #FeministischeBuchwoche2026, sowie #BücherFrauen geteilt.
In den vorangegangenen Jahren endete die Buchwoche traditionell am Muttertag mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung, und legte somit nochmal einen besonderen Fokus auf das übergreifende Motto „Bücher statt Blumen”. Auch Buchhandlungen, Bibliotheken und kulturelle Einrichtungen waren dazu eingeladen, sich mit Präsenz oder online-Veranstaltungen an der Aktion zu beteiligen.
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